Die eigentliche Arbeit…

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…beginnt jetzt nach dem schreiben! Als ich an der Ausarbeitung saß und immer wieder Kleinigkeiten fand, die zu ändern waren, musste ich für mich irgendwann einen Punkt setzen.

Da dachte ich “ok jetzt ist das gröbste geschafft!”

Das Manuskript also aus Scrivener in Word exportiert und hübsch gemacht. Also Überschriften mittig gesetzt, etwas vergrößert. Absätze angepasst. Bilder gleich gesetzt. Ja das war dann in Ordnung so.

Da dachte ich “ok jetzt ist das aufwändigste geschafft!”

Dann recherchiere ich noch weiter (so wie jeden Tag), und werde auf das Thema Buchsatz aufmerksam. Ich verschlinge alles was ich finden kann und weiß nun, die Arbeit geht weiter. Immer mehr lohnen sich nun meine Investitionen aus früheren Jahren. Da ich schon lange Adobe Kundin bin, und auf das komplette Programm Zugriff habe, recherchiere ich tiefer zum Thema Buchsatz mit Indesign. Für mich ist es ein ganz besonderes Buch, also soll es so professionell wie nur möglich werden. So beginne ich den Buchsatz und bin am Ende froh, das Ergebnis gefällt mir um Welten besser!

Da dachte ich “ok jetzt wird es aber chilliger!”

Nun bestelle ich einen Probedruck. Mir ist wichtig, dass meine Grafiken auch im Druck gut aussehen und so wähle ich diesen kleinen Umweg. Ausserdem möchte ich gerne das neue Schriftbild sehen. Bin auch gespannt wie mein eigener Buchsatz so wirkt für den Leser. Das kostet dann zwar auch wieder einige Tage, aber besser so, als im Nachgang enttäuscht zu sein.

Während ich nun täglich auf die Versandmitteilung warte, nutze ich die Zeit und überlege was ich im Vorfeld, also noch vor der Veröffentlichung, alles in die Wege leiten kann.

Da wird mir eins klar “jetzt geht die Arbeit erst richtig los!”

  • Zielgruppe ansprechen und auf die Veröffentlichung vorbereiten
  • In diversen Foren anmelden um dort dann ebenfalls das Buch zu präsentieren
  • Recherche wie es bei den großen Plattformen LovelyBooks und Goodreads so läuft (Thema Leserunden)
  • Lohnt sich eine Produktion eines Hörbuches
  • Welche Werbeplattform eignet sich für mich (Facebook oder Instagram oder gar beides)
  • Soll ich direkt intensiv werben oder auf die Reaktionen der Leser warten
  • Ansprechpartner finden, die mein Buch bewerben können. Blogger, Presse usw.
  • Autorenseiten auf den Plattformen ausbauen und detailliert beschreiben
  • Visitenkarten für die Leipziger Buchmesse bestellen
  • Lesezeichen bestellen, als Zugabe für Leserunden
  • und dann noch viel, viel mehr…

Da wird mir bewusst: “das ist die spannendste Reise meines Lebens und ich liebe es!!!”

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Wenn ich abends ins Bett falle ist mein Kopf voller Informationen, Ideen und oft habe ich den Impuls, erneut an den Schreibtisch zu wandern. Aber Ruhe ist natürlich auch wichtig und entsprechende Pausen. Bin ja keine Maschine.

Gleichzeitig fühle ich mich aber glücklich und frei. Und was will ich denn mehr?

In diesem Sinne “reise ich mal weiter”

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